Podcast BRANDWISSEN: Wenn Filme die Welt verändern – Kino als Motor für Social Impact
BRANDWISSEN ist der Wissenschaftspodcast von proWissen Potsdam e. V. – gemacht mit jungen Stimmen und den klugen Köpfen aus über 100 Forschungsinstituten, Universitäten und Hochschulen des Landes Brandenburg.
Mit Lillian Rosa von der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF und Valentin Thurn von der Produktionsfirma ThurnFilm. Moderation: Minel (12 Jahre)
Shownotes & Beschreibung
Filme können mehr als unterhalten
Dokumentarfilme gelten oft als „ernste Dokus“. Doch manche Filme schaffen viel mehr: Sie verändern, wie Menschen denken, handeln - und manchmal sogar ganze gesellschaftliche Debatten.
In Folge 18 von BRANDWISSEN spricht Moderatorin Minel mit der Filmemacherin und Doktorandin Lillian Rosa sowie mit dem Dokumentarfilmer, Journalist, Regisseur und Produzenten Valentin Thurn, einem der bekanntesten Pioniere des sogenannten Social Impact Films.
Valentin Thurn wurde unter anderem mit dem Film „Taste the Waste“ bekannt, der Lebensmittelverschwendung sichtbar machte und mit dazu beitrug, dass Themen wie Foodsharing und nachhaltiger Konsum stärker ins öffentliche Bewusstsein rückten.
Beide sind Teil des Forschungsprojekts „Film als Katalysator sozialer Transformation“, das die gesellschaftliche Kraft aktueller Kinofilme in Deutschland untersucht.
Was ihr in dieser Folge erfahrt
- Was ein „Social Impact Film“ eigentlich ist
- Warum manche Filme langfristig im Gedächtnis bleiben
- Wie Filme gesellschaftliche Diskussionen anstoßen können
- Warum emotionale Geschichten oft stärker wirken als reine Fakten
- Weshalb Dokumentarfilme mehr sein können als klassische Fernsehdokus
- Wie aus einem Film sogar Bewegungen wie Foodsharing entstehen können
- Warum Kino Menschen oft stärker berührt als Social Media oder Fernsehen
Das Mitbringsel
Mitgebracht wird ein Symbol aus dem Dokumentarfilm „Holy Shit“ – einem Film über unsere Ausscheidungen, Nährstoffkreisläufe und nachhaltige Landwirtschaft.
Was zunächst lustig klingt, führt direkt zu einer ernsthaften Frage:
Warum verschwenden wir wertvolle Ressourcen, statt sie sinnvoll zu nutzen?
Filme als gesellschaftliche Werkzeuge
Im Gespräch geht es auch darum, wie Filme gezielt eingesetzt werden können, um gesellschaftliche Veränderungen anzustoßen.
In anderen Ländern gibt es dafür bereits eigene Berufe: sogenannte „Impact Producer“. Sie entwickeln Kampagnen rund um Filme, organisieren Workshops, Schulvorführungen oder öffentliche Diskussionen.
Genau diese Möglichkeiten erforscht Lillian Rosa in ihrer wissenschaftlich-künstlerischen Doktorarbeit.
Warum das Thema wichtig ist
Filme prägen Erinnerungen oft über Jahre hinweg. Manche Bilder oder Geschichten begleiten Menschen ein Leben lang – und beeinflussen, wie sie handeln.
Die Folge zeigt:
Ein Film kann nicht nur informieren.
Er kann Menschen emotional erreichen, Diskussionen auslösen und manchmal sogar gesellschaftliche Veränderungen anstoßen.
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