Forschungsprojekt zur gesellschaftlichen Wirkung des Kinofilms
Filme als Impulsgeber des Wandels
Das Forschungsprojekt „Film als Katalysator sozialer Transformation“ untersucht erstmals systematisch, wie Kinofilme in Deutschland zu gesellschaftlichen Diskussionen und Entwicklungen beitragen. Filme zu Themen wie Umweltschutz, Menschenrechten oder sozialer Ungleichheit besitzen eine große Kraft: Durch intensive, vielschichtige Erlebnisse machen sie komplexe Zusammenhänge verständlich, lassen uns andere Lebenswirklichkeiten mitfühlen, regen Diskussionen an und schaffen Räume, in denen Menschen sich für den Austausch öffnen.
Vielfalt der Filme – und der Herausforderungen
Die Bandbreite solcher Filme ist enorm. Sie reicht von dokumentarischen Impact-Filmen über unterschiedliche Spielfilm-Genres bis hin zum künstlerischen Experiment. Doch wird ihr Potenzial für Erkenntnis und gesellschaftliches Verständnis oft nicht ausgeschöpft.
Was müsste sich im Umgang mit diesen Filmen ändern, damit sie positive Wirkungen besser entfalten können? Wie können Kinos ihre Rolle als Räume engagierter Öffentlichkeit bewahren? Wie entstehen Verbindungen zwischen der Leinwand und Klassenzimmern, Parlamenten, Redaktionen oder Gemeinschaften? Und wie können Maßnahmen der Produktion, Verbreitung und Vermittlung von Filmen dazu beitragen?
Forschung im Rahmen des Förderprogramms „Change!“
Solche Fragen stehen im Zentrum unseres Forschungsprojekts, das von der VolkswagenStiftung im Rahmen des Programms „Change!“ von 2025 bis 2029 gefördert wird. Wir untersuchen, wie neuere Kinofilme Themen aus dem Kontext der UN-Nachhaltigkeitsziele aufgreifen, mit welchen Hürden sie bei ihrer Produktion und Verbreitung konfrontiert sind, welche Wirkungsprozesse sie anstoßen und welche Strategien dabei helfen können, ihre Kraft für die Aushandlung hoch relevanter Zukunftsthemen besser zu nutzen.
Kinos als Orte öffentlicher Auseinandersetzung
Das Projekt richtet den Blick dabei auch auf die gesellschaftliche Funktion des Kinos. Kinos sind nicht nur Orte kultureller Rezeption, sondern Räume öffentlicher Verständigung und Diskussion. Gerade Filme mit gesellschaftspolitischen Themen können Impulse für Austausch, Reflexion und gemeinschaftliche Auseinandersetzung geben. Das Forschungsprojekt untersucht deshalb auch, wie solche Räume erhalten und gestärkt werden können.
Drei Teilprojekte mit komplementären Schwerpunkten
Unter Leitung von Prof. Dr. Jens Eder erforschen drei Teilprojekte an der Filmuniversität das Angebot entsprechender Filme in Deutschland, ihre strukturellen Rahmenbedingungen, ihre Formen und Wirkungsweisen. Dabei verbindet das Projekt wissenschaftliche Analyse mit konkreten Perspektiven aus der Praxis.
Kooperation zwischen Wissenschaft und Filmpraxis
Ein Netzwerk erfahrener Projektmitglieder aus der Filmpraxis und der Nachhaltigkeitskommunikation – AG DOK (Berufsverband Dokumentarfilm), AG Verleih, JETZT & MORGEN, Planet Narratives und Mission Wertvoll – wirkt intensiv am Forschungsprozess mit. Durch diese enge Zusammenarbeit entstehen Erkenntnisse, die sowohl für wissenschaftliche Disziplinen als auch für das Filmschaffen oder die Kulturpolitik relevant sind. Durch konkrete Handlungsempfehlungen für Filmpraxis, Kulturpolitik und Zivilgesellschaft will das Projekt das Potenzial des Films zur gesellschaftlichen Verständigung stärken.
„Social Impact“ in der Filmpraxis
Seit etwa 2010 hat die internationale Filmpraxis ein Streben nach „social impact“ erfasst. Entstanden sind neue Festivals, Firmen und Berufe (Impact Producerin, Audience Designer), Leitfäden wie der Impact Field Guide, Fortbildungsprogramme, innovative Strategien der Finanzierung, Produktion, Verbreitung und Vermittlung. Doch stehen Filme über wichtige, aber oft sperrige oder kontroverse Gesellschaftsthemen auch vor besonderen Herausforderungen in künstlerischer, wirtschaftlicher und ethischer Hinsicht.
Disparater Forschungsstand
Die Forschung sollte hier Unterstützung bieten, doch sie ist lückenhaft und über diverse Disziplinen verstreut. Schon grundlegende Daten sind oft nicht verfügbar oder durch kommerzielle Interessen und methodische Probleme verzerrt. Während viele Studien zeigen, dass Filme wie An Inconvenient Truth oder Blackfish wirksam zu sozialem Wandel beitragen können, ist unklar, wie dies geschieht, warum so viele Filme dies nicht tun und wie Filme nicht nur individuelle Zuschauerreaktionen hervorrufen, sondern darüber hinaus zu sozialen Interaktionen und Veränderungen beitragen. Die sozialwissenschaftliche Forschung, z. B. zu Medienwirkungen, Beobachtungslernen, Agenda-Setting, Framing, Persuasion oder Sozialisation, liefert wichtige Grundlagen, ist jedoch weit entfernt von den Besonderheiten von Filmen und Praktiken.
Transdisziplinäre Forschungsansätze
Wichtig für unser Projekt sind daher Forschungsansätze verschiedener Disziplinen, die Verbindungen zwischen Filmformen, Filmpraktiken, Publikumsgruppen und Wirkungswegen in den Blick nehmen. Diese finden sich insbesondere in der Filmwissenschaft, in der qualitativen Sozialforschung (Entertainment-Education, Medieninterventionen) sowie in Studien zu Medienindustrien. Darüber hinaus werten wir die reiche praxisorientierte Forschung aus der Filmbranche aus, die etwa in Form von Fallstudien oder Arbeiten zur Wirkungsmessung vorliegt. Das Wissen von Praktiker:innen wurde von der Wissenschaft bislang nur unzureichend berücksichtigt. Hier setzt unser Projekt an.
Transformations-Kaskade
Wie die Grafik zeigt, streben wir eine Kaskade von Transformationsprozessen an: Zunächst wollen wir durch eine enge Zusammenarbeit von Wissenschaft und Praxis die Forschung zum gesellschaftsrelevanten Kinofilm erneuern und vertiefen. Die Ergebnisse dieser Forschung sollen wiederum in die Filmpraxis einfließen und dort positive Veränderungen bewirken. Auf diese Weise lassen sich, so hoffen wir, das Angebot und die Resonanz gesellschaftsthematischer Filme stärken und letztlich deren transformative Wirkungen befördern.
Fragen, Ziele, Outputs
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Unsere Forschungsfragen
- Wie tragen Kinofilme in Deutschland gegenwärtig zu sozialen Transformationen bei?
- Welche Dokumentar- und Spielfilme beschäftigen sich mit welchen gesellschaftsrelevanten Themen aus dem Kontext der UN-Nachhaltigkeitsziele?
- Welche Formen der Narration, Ästhetik und Rhetorik nehmen diese Filme an?
- Welche Strategien werden bei der Produktion, Distribution und Zirkulation solcher Filme verfolgt?
- Welche Wirkungswege durchlaufen die Filme, welchen Interaktionen lösen sie in verschiedenen Foren aus?
- Auf welche Hindernisse stoßen sie in der Branche und bei Zuschauer:innen?
- Wie können engagierte Filme künstlerische Originalität, Offenheit und Genauigkeit bewahren?
- Wie können die positiven Wirkungen transformativer Filme gefördert werden?
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Unsere Ziele
- Theoretisches Ziel: Schließung zentraler Lücken der Forschung zu Filmwirkungen durch die Integration von Wissen aus verschiedenen Disziplinen und aus der Filmpraxis
- Praktisches Ziel: Unterstützung von Filmschaffenden durch Informationen zur Gestaltung, Produktion, Distribution und Zirkulation gesellschaftsthematischer Filme, um deren Realisierungschancen zu erhöhen und passende Publika zu erreichen
- Soziokulturelles Ziel: Vorschläge zu konkreten Maßnahmen, durch die Filme mit transformativem Potenzial in Branche und Gesellschaft unterstützt werden können, beispielsweise in Kulturpolitik, Filmförderung oder Weiterbildung
- Gesamtziel: Beiträge zu gesellschaftlichen Nachhaltigkeitszielen durch die Stärkung transformativer Filme
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Unsere Outputs
- Glossar: Definitionen der Kernbegriffe zu Film und sozialer Wirkung
- Datenbasierte Übersicht: zu gesellschaftsthematischen Kinofilmen in Deutschland (2016–2025), mit Analysen zu Themen und Trends
- Bibliografie: systematische Sammlung und Aufbereitung relevanter Veröffentlichungen aus Wissenschaft und Praxis zum Thema “Film und Wirkung”
- Forschungsüberblick: transdisziplinäre Synopse und Evaluation der wichtigsten Forschungsarbeiten zu Formen und Wirkungen engagierter Kinofilme
- Wirkungsmodell: systematische Modellierung der Prozesse und Faktoren sozialer Filmwirkungen
- Typologie: Differenzierung unterschiedlicher Filmformen und Wirkungswege
- Grundlagenforschung: zu Formen, Chancen, Hindernissen und Entwicklungsmöglichkeiten des engagierten Films im deutschen Filmsystem
- Fallstudien: Sammlung und Erstellung von Case Studies
- Film: Social-Impact-Dokumentarfilm über Social-Impact-Dokumentarfilme (mit Impact-Kampagne)
- White Papers: konkrete Handlungsempfehlungen für Filmpraxis und Filmpolitik
Wissenschaftliche Teilprojekte
Drei Teilprojekte treiben die wissenschaftliche Forschung voran. Sie verwenden eine innovative Methodenkombination und stehen in ständigem Austausch miteinander und mit den Projektmitgliedern aus der Praxis.
Unser Team
Im Projektteam arbeiten Wissenschaftler:innen der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF eng mit Expert:innen aus der Film- und Medienpraxis zusammen. Die universitären Teilprojekte verbinden wissenschaftliche Grundlagenforschung mit qualitativen und quantitativen Methoden, während die Praxispartner:innen aktuelle Fragestellungen und Branchenwissen einbringen. Der enge Austausch ermöglicht praxisnahe Forschungsergebnisse und den Transfer in Medienpraxis und Gesellschaft.
Projektmitglieder Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF
Prof. Dr. Jens Eder
Projektleiter
Prof. Dr. Jens Eder ist Professor für Dramaturgie und Ästhetik audiovisueller Medien an der Filmuniversität Babelsberg. Davor arbeitete er in der Medienpraxis, v.a. im Drehbuchbereich, und lehrte Film-, Medien- und Kommunikationswissenschaft an den Universitäten Hamburg, Mainz und Mannheim. Seine Forschungsschwerpunkte liegen an der Schnittstelle von Film, Erzählen und Gesellschaft. Die meisten seiner Veröffentlichungen beschäftigen sich mit Fragen der Erzähltheorie und Filmdramaturgie, mit medialen Figuren und Emotionen, operativen Bildern oder dem Videoaktivismus auf Sozialen Medien.
Profil Filmuniversität Jens Eder
Dr. Manuela Hackel
Projektmanagerin
Dr. Manuela Hackel bringt 25 Jahre als Wissenschaftlerin, Projektmanagerin (PMP©) und Strategieentwicklerin in den Bereichen Internationalisierung, Forschung & Transfer, Kultur, Bildung, Nachhaltigkeit mit. Sie studierte Germanistik, Russistik, Philosophie und Deutsch als Fremdsprache in Potsdam und St. Petersburg. Promotion in Wien zu Kierkegaard und Sartre, gefördert durch die Studienstiftung und ausgezeichnet mit dem Fakultätspreis. Forschungsaufenthalte in Kopenhagen und Paris. Leitung internationaler Konferenzen und Sammelbände; diverse Vorträge, Publikationen, Lehre.
LinkedIn-Profil Manuela Hackel
Lillian Rosa
Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Promovierende
Lillian Rosa, M.A., Absolventin der Kunsthochschule für Medien Köln, ist seit zwei Jahrzehnten als Autorin, Regisseurin und Produzentin auf Dokumentarfilme spezialisiert, die international auf Festivals gezeigt und ausgezeichnet wurden. Mit ihrer wissenschaftlich-künstlerischen Doktorarbeit zum Thema Social Impact Documentaries ist sie für das Teilprojekt „Filmsystem“ verantwortlich. Lillian Rosa ist regelmäßig als Gastdozentin an Universitäten, Speakerin und Jurymitglied tätig.
www.lillianrosa.com
LinkedIn-Profil Lillian Rosa
Michael Sterr
Wissenschaftlicher Mitarbeiter / Promovierender
Michael Sterr, M.A., geboren 1993, studierte Kommunikationswissenschaft (Hauptfach) und Politikwissenschaft (Nebenfach) an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München. Er ist als akademischer Mitarbeiter und Doktorand am Projekt „Film als Katalysator sozialer Transformation“ für das Teilprojekt „Filmdiskurs“ verantwortlich. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Erfassung persuasiver Kommunikation in Filmen und deren öffentlicher Anschlusskommunikation.
LinkedIn-Profil Michael Sterr
Paul Hoban
Wissenschaftliche Hilfskraft
Paul Hoban, M.A., geboren 1998 in Frankfurt am Main, studiert im Master Drehbuch/Dramaturgie an der Filmuniversität Babelsberg. Zuvor studierte er International Audiovisual and Cinema Studies an der Goethe-Universität Frankfurt, der Sorbonne Nouvelle III in Paris und der Università Roma Tre in Rom. Er arbeitet als Editing Assistant filmwissenschaftlicher Sammelbände und ist wissenschaftliche Hilfskraft im Filmuni-Forschungsprojekt Film als Katalysator sozialer Transformation.
LinkedIn-Profil Paul Hoban
Projektmitglieder Film- und Medienpraxis
JETZT & MORGEN
JETZT & MORGEN ist die führende Agentur für Social Impact-Kampagnen, passgenaue Zielgruppenaktivierung und Bildungsansprache bei Kinostarts mit gesellschaftsrelevantem Potential. Ziel ist für Kinofilme gemeinsam mit Partnern ein größtmögliches Publikum für Film und Thema zu aktivieren.
AG Verleih
Die AG Verleih vertritt die Interessen von 38 unabhängigen Filmverleihunternehmen in Deutschland. Gemeinsam stehen sie für eine einzigartige Vielfalt im deutschen Kino. Um diese zu erhalten, setzt sich die AG Verleih für die Verbesserung der wirtschaftlichen und kulturellen Rahmenbedingungen ein.
Gesine Mannheimer
Gründerin JETZT & MORGEN, Geschäftsführerin AG Verleih
Gesine Mannheimer ist gemeinsam mit Saskia Vömel Gründerin und Geschäftsführerin der Impact-Agentur JETZT & MORGEN sowie Geschäftsführerin der AG Verleih, dem Verband der unabhängigen Filmverleihe. Nach dem Studium der Publizistik und Kommunikationswissenschaften sowie Politikwissenschaften und Abstechern in den Journalismus, die Medienforschung und Public Relations arbeitet Gesine Mannheimer seit 2007 in der Kinobranche im Bereich PR und Marketing für die wichtigsten Filmverleiher bundesweit.
LinkedIn-Profil Gesine Mannheimer
Saskia Vömel
Gründerin JETZT & MORGEN, Geschäftsführerin AG Verleih
Saskia Vömel ist gemeinsam mit Gesine Mannheimer Gründerin und Geschäftsführerin der Impact-Agentur JETZT & MORGEN sowie Geschäftsführerin der AG Verleih. Die studierte Film- und Fernsehwissenschaftlerin war vorher in leitender Funktion bei verschiedenen Filmverleihen tätig und verantwortete 10 Jahre lang als Geschäftsführerin der Agentur Entertainment Kombinat bundesweite PR- und Marketingkampagnen führender Filmverleihe. Sie ist für die AG Verleih stellv. Mitglied des FFA-Verwaltungsrats.
LinkedIn-Profil Saskia Vömel
AG DOK
Die AG DOK ist der film- und medienpolitische Berufsverband für das dokumentarische Genre in Deutschland und vertritt über 900 Dokumentarfilmschaffende. Ihre Mitglieder eint die Überzeugung, dass dem Genre eine wichtige Rolle bei der Stärkung der Meinungsvielfalt und der Verteidigung demokratischer Prozesse zufällt.
Valentin Thurn
Vorstandsmitglied AG DOK
Der Regisseur Valentin Thurn wurde international bekannt mit Taste the Waste – die globale Lebensmittelverschwendung und 10 Milliarden – Wie werden wir alle satt? Beide Kino-Dokumentarfilme waren Publikums-Renner und gewannen zahlreiche Preise im In- und Ausland. Als Produzent realisierte er über 60 Dokumentationen für Kino und TV.
Er war Gründungsvorsitzender der „International Federation of Environmental Journalists“, des Foodsharing e.V. und des Kölner Ernährungsrates. 2022-26 Mitglied im Bundesvorstand der AG DOK, seit 2025 Sprecher der AG DOK Sektion Produktion und Regionalgruppe West.
Website Valentin Thurn
Anke Petersen
Mitglied AG DOK
Anke Petersen war viele Jahre in der Werbefilmbranche tätig, bevor sie 2013 das in Hamburg ansässige Unternehmen JYOTI Film gründete, mit der sie international gefeierte Dokumentarfilme koproduziert. Sie ist Alumna des Documentary Campus, zertifizierte Green Consultant (IHK), Produzentin des Young Director Award sowie Mitglied der Europäischen Filmakademie. JYOTI bedeutet auf Hindi „Licht“ und spiegelt die Mission wider: unerzählten Geschichten Sichtbarkeit zu verschaffen und neue Perspektiven auf international relevante Themen zu eröffnen, am besten begleitet durch eine starke Impactkampagne.
Website JYOTI Film
Erik Meininger
Geschäftsführer AG DOK
Erik Meininger, Geschäftsführer der AG DOK, ist Kulturwissenschaftler mit den Schwerpunkten Medien, Kunst und Politik. Er arbeitete als Print-Redakteur und ist für die AG DOK bereits seit 2014 aktiv, u.a. als Koordinator der AG DOK Akademie und der bundesweiten Dokumentarfilmtage LETsDOK.
Website AG DOK
David Bernet
Vorstandsvorsitzender AG DOK
David Bernet ist ein deutsch-schweizerischer Dokumentarfilm-Regisseur, Autor und Produzent. Er wurde vielfach ausgezeichnet für Filme, die sich durch tiefgründige Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen auszeichnen. Zu den bekanntesten Werken gehören Solidarity, Democracy und Raising Resistance.
David Bernet ist seit vielen Jahren filmpolitisch aktiv, seit Februar 2020 als Teil der Doppelspitze der AG DOK (Berufsverband Dokumentarfilm) in der Funktion Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführer.
LinkedIn-Profil David Bernet
Planet Narratives
Planet Narratives unterstützt Filmschaffende dabei, Klima- und Zukunftsnarrative in ihre Geschichten zu bringen – durch Workshops, Beratung und ein Netzwerk aus Film, Wissenschaft und Kommunikation.
Dr. Nicole Zabel-Wasmuth
Mitgründerin & Co-Leiterin, Planet Narratives
Nicole Zabel-Wasmuth ist promovierte Juristin mit Fokus auf Film- und Medienrecht. Nach Stationen bei FFA, Freshfields und UFA Fiction arbeitet sie heute in der narrativen Klimakommunikation. Als Mitgründerin von PlanetNarratives verbindet sie Medienwissenschaften, Psychologie und Storytelling, um Filmschaffende sowie Akteur:innen aus Politik und Wirtschaft bei wirksamer, demokratiestärkender Kommunikation zu unterstützen und gesellschaftlichen Wandel emotional zugänglich zu machen.
LinkedIn-Profil Nicole Zabel
Lars Jessen
Mitgründer & Co-Leiter, Planet Narratives
Lars Jessen ist vielfach preisgekrönter Regisseur und Produzent (Mittagsstunde). Als Mitgründer und Co-Leiter von Planet Narratives engagiert er sich für die Nutzung des transformativen Potenzials des Kinos für Geschichten zur Klima- und Biodiversitätskrise.
Instagram-Profil Lars Jessen
Nico Czaja
Wissenschaftskommunikation & Storytelling, Planet Narratives
Nico Czaja ist Leiter der Superredaktion, einer Hamburger Initiative für konstruktiven Journalismus und Wissenschaftskommunikation. Bei Planet Narratives verantwortet er Wissenschaftskommunikation & Storytelling – als Brücke zwischen Klimaforschung, Psychologie und kreativem Schaffen.
Website Superredaktion
Mission Wertvoll
Mission Wertvoll ist ein Science-Society-Netzwerk, das seit 2023 nachhaltige Zukünfte in die Öffentlichkeit trägt – durch fundiertes Wissen, gute Geschichten und wirkungsvolle Formate. Ziel: Argumente einordnen, Gelingendes sichtbar machen und Transformation im Dialog gestalten.
Prof. Dr. Maja Göpel
Gründerin Mission Wertvoll, Geschäftsführerin Global Eco Transition gGmbH
Prof. Dr. Maja Göpel ist vielfach ausgezeichnete Politökonomin, Transformationsexpertin und Bestseller-Autorin und arbeitet seit 25 Jahren als an der Schnittstelle von Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Sie leitete Programme beim World Future Council, dem Berliner Büro des Wuppertal Instituts und war Generalsekretärin des Wissenschaftlichen Beirats Globale Umweltveränderungen der Bundesregierung. 2019 wurde sie als Professorin an die Leuphana Universität Lüneburg berufen.
Website Maja Göpel