Panel Max Ophüls Festival: „Dokumentarfilme als Katalysatoren des Wandels“
Dokumentarfilme als Katalysatoren des Wandels: Am 21. Januar 2026 fand beim Filmfestival Max Ophüls Preis ein spannendes Panel statt, das den Auftakt des neuen Formats „Filmuni Perspectives“ bildete. Gemeinsam mit nationalen Filmfestivals möchten die „Perspectives“ den Dialog über die transformative Kraft von Dokumentarfilmen fördern.
Im Fokus des Panels stand die Frage: Wie können Dokumentarfilme gesellschaftliche Prozesse beeinflussen? Anhand konkreter Beispiele wurde diskutiert, wie Impact Producing neue Wege für Finanzierung, Produktion und Auswertung eröffnen kann.
Es sprachen Lillian Rosa, die im Rahmen einer künstlerisch-wissenschaftlichen Promotion die Produktionsbedingungen von Social-Impact-Dokumentarfilmen erforscht, sowie Valentin Thurn, der mit Taste the Waste die erste große Impact-Kampagne im deutschsprachigen Raum initiiert hat. Beide sind Teil des neuen Forschungsprojekts „Film als Katalysator sozialer Transformation“ an der Filmuni und gaben Einblicke in ihre aktuellen Arbeiten.
Das Panel stieß auf großes Interesse und bot wertvolle Impulse für den Austausch zwischen Forschung, Filmpraxis und Festivalpublikum. Die positive Resonanz bestätigte die Relevanz solcher Formate und bildet eine wichtige Grundlage für den Transfer sowie für mehr Sichtbarkeit von Forschungs- und Entwicklungsprojekten der Filmuni im Kontext von Filmfestivals.
Fotos: MOP Industry Panel, 2026 © Stella Donata Haag, Marie Wilz, Jan Glauser